Beim 3. Rathauskonzert erwarteten
die Hörer ungewohnte aber beglückende Klangerlebnisse. Der international
anerkannte Musiker und Komponist Matthias Schmitt bot an diesem Abend
ausschließlich eigene Kompositionen. Zusammen mit der bulgarischen
Marimba-Virtuosin Evgeniya Kavaldzhieva lockte er das Publikum in tiefe
und eingängliche Klangerlebnisse, die er teils auch persönlich
kommentierte. Ein lohnender Abend auch jenseits von reiner Klassik.
Hallertau Info,2009
Perkussionsabende
haben es im allgemeinen Konzertbetrieb nicht leicht, haftet ihnen doch
landläufig der Ruf des Experimentellen (oder undifferenzierter: des
Lärms) an. Um mit solchen Vorurteilen aufzuräumen, ist das Marimbaphon,
obwohl es auch zum Schlagwerk zählt, geradezu prädestiniert, erlaubt
dieses ursprünglich afrikanische "Instrument mit mehreren klingenden
Stäben", die der Klaviertastatur vergleichbar angeordnet sind, doch
gleichermaßen eine perkussive wie eine melodisch-harmonische
Spielweise……
…. In den Duos gab Schmitt häufig
das zunächst unabgewandelte rhythmische Grundmuster vor, auf dem seine
bulgarische Partnerin mit großer Sensibilität und ausgefeilter
dynamischer Anschlagsvarianz melodische Bögen spannte. Die meisterliche
Beherrschung der zwei Mal vier Schlegel und die souverän-konzentrierte
Eingespieltheit der beiden Musiker waren durchweg Garant für das
Gelingen des Abends….
H.Erdle, Pfafenhofen 2009
"...Bulgarian
Evgeniya Kavaldzheiva highlights
the solo marimba and
vibraphone music of composer Matthias Schmitt
on this very enjoyable
recording that showcases Kavaldzheiva’s considerable
talent and traverses
numerous musical genres. The title piece is a three-movement suite for
solo marimba inspired by three Charlie Chaplin movies. The first and
third movements each have a happy-go-lucky feel that characterized
Chaplin’s “Little Tramp” character. The second movement is a haunting
number that characterized Chaplin’s melancholy side. Other pieces on the
recording include “Eisblumen” (Icy Patterns) for solo vibraphone, a
graceful, opaque ballad dedicated to composer Edgar Guggeis. “Sechs
Miniaturen” (Six Miniatures) is a series of charming vignettes for solo
marimba in the tradition of Debussy’s writing for children, while
“Corrido” is a memorable Spanish-tinged piece for solo marimba, full of
expression and nuance.
“Once Upon a Time,” a
rhapsodic ode for marimba contrasts with the simple singing quality of
the vibraphone heard in “Arabesque Kinderaugen.” Kavaldzheiva really
shines on the
rollicking African
dance “Ghanaia” (for marimba), the spirited waltz “Familiar” and
“Wasserspiele,” a delicate, somber ballad. Three bonus tracks include
“Forgotten Letter” a soothing piece similar to arpeggiated Spanish
guitar music, an odd meter “Make Five” and the programmatic “Waterfall.”
Schmitt writes very well for marimba and vibraphone, and Kavaldzheiva
does each piece musical justice. She is very musical and brings each
nuance of
the music to the
surface."
Terry O’Mahoney
Percussion Notes, Dec 2007
".....Evgeniya
ist hochsensibel, virtuos, konzentriert und hat eine unheimlich hohe
Bühnepräsenz"
Matthias Schmitt
Main Post, Würzburg, Juny 2007
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Reiches
Variationen- Spiel mit Schlagzeug
„……
Die „3 fantastische Lieder“ von Nebojsa Jovan Zivkovic, interpretiert
von…. Evgeniya Kavaldzhieva, sind nicht umsonst eine beliebt
Wettbewerbsliteratur. Mit urplötzliche Tempi- und Rhythmuswechseln, sehr
schnellen Passagen, aber auch sehr feinen, leisen Töne, die sich Nuance
für Nuance in der Lautstärke steigern, forderten von der brillant
spielenden gebürtigen Bulgarin eine ungeheuere Präzision im Umgang mit
den Drumsticks, weniger einen übertriebenen künstlerischen Ausdruck…..
Melodische
Uraufführung
Das Programm
bot auch richtig Melodisches: Die Uraufführung von „Once upon a time“
des Würzburger Komponisten Matthias Schmitt durch Evgeniya Kavaldzhieva
beispielsweise. Mit einem rhythmischen Beginn und einem harmonischeren
zweiten Teil das Werk durch ein klar herauszuhörendes Motiv, das sich
wie roter Faden durch das gesamte Stück zog und das man trotz einiger
Zwischenpassagen nie aus den Augen verlor……“
28.07.2005
Tobias Schwarzmeier
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Himmlisch romantisch und jazzig
Konzert für
Harfe und Marimba in der Großostheimer Stephanuskirche
„….Auch bei
Piazzolla musste Kavaldzhieva ihre Spielfreude etwas zurücknehmen, um
die Partnerin an der Harfe gebührend zur Wirkung kommen zu lassen.
Danach konnte sie umso mehr als Solistin brillieren: mit Drei
phantastische Lieder für Marimba Solo, komponiert von Nebojsa Jovan
Zivkovic. Der 1962 in Serbien geborene Musiker zählt heute zu den
international erfolgreichen deutschen Komponisten und Marimba- Solisten.
Als „Neue Musik mit Leib und Seele“ hat er seine Werke einmal
bezeichnet.
Am Samstag
wurde offenbar, wie wahr das ist und wie sehr auch Kavaldzhieva dieses
Credo verinnerlicht hat. Die Schwingungen, die sie ihrem Instrument
entlockte, gingen nicht nur ins Ohr, sondern unter die Haut, in Herz und
Bauch: beredt, geschwätzig, munter, lockend, dann wieder unheimlich und
dunkel, um sich schließlich mit spitzbübischer Leichtigkeit zu
verabschieden.“
17.01.2005
Main- Echo
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„…..Zauberhaft beschreibt Evgeniya Kavaldzieva mit dem Marimbaphon die
Nancy, gestaltet das Stück bis ins Feinste nuanciert in Lautstärken und
Tempi und lässt am Ende den erzeugten Klang lange im Raum stehen, bis
der erste Zuhörer die Hände zum Applaus erhebt..."
Mai 2004
Brand
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„… Evgeniya
Kavaldzhieva erwies sich als famose Technikerin und machte aus ihrem
Marimbaphon ein echtes Medium musikalischen Ausdrucks….“
April 2003
Tirschenreuth
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„…
Auf dem Marimbaphon entfaltete Kavaldzhieva durch ihr lockeres und
sensibles Spiel eine Fülle von Tonqualitäten mit einer schlagtechnischen
Virtuosität, die der subtilen Qualität des Stückes „ Ilijas“ von
N.J.Zivkovic weit entgegen kam.“
Klaus Linsenmeyer
Main Post, Würzburg,November 2002